die vertreter der gattung stapelia lassen sich entweder durch im fachhandel erhältliche samen, oder durch stecklinge vermehren.
die vermehrung durch samen
die ca. vier zentimeter grossen stapelia-samen können entweder auf das substrat gelegt, oder ca. einen halben zentimeter damit bedeckt werden. ich habe mit beiden varianten gute ergebnisse erzielt. das substrat sollte möglichst mineralisch sein, also einen hohen anteil an sand und steinchen enthalten. dies beugt auch einer schimmelbildung vor. ich habe hier u. a. bims verwendet.
um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, sollte die aussaat entweder in einem zimmergewächshaus erfolgen, bzw. der topf (z. b. mit einem glas) abgedeckt werden. damit die samen nicht austrocknen, habe ich sie zweimal täglich besprüht. gelüftet wurden sie zweimal täglich.
die ideale keimtemperatur liegt zwischen 20 und 25 grad. der standort für die aufzucht der jungen aasblumen sollte hell, aber ohne direkte sonne sein, eine erhöhte luftfeuchtigkeit ist in den ersten wochen von vorteil.
bei mir dürfen sie in einem umfunktionierten aquarium heranwachsen, die temperaturen liegen hier tagsüber bei ca. 25 grad und sinken während der nacht auf zimmerniveau.
stapelia gigantea
die samen von stapelia gigantea keimen schnell, bei temperaturen so um die 25 grad zeigten sich bereits nach drei tagen die ersten würzelchen, bei ca. 20 grad dauerte es vier tage. nach ungefähr drei monaten hatten die sämlinge eine grösse von bis zu 6 cm erreicht und und erste ähnlichkeiten mit einer stapelia waren zu erkennen.
die aufzucht erfolgte bei zimmertemperatur (aussaat april).
stapelia asterias
stapelia asterias liess sich mit dem keimen zwei tage mehr zeit als ihre verwandte. sie habe ich auf ein lehm-sand-bims-gemisch gesät.


